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Archiv für März 2010

Neonazistische Propaganda vom Samstag schon wieder entfernt.

Am Montag Nachmittag machte sich eine Gruppe AntifaschistInnen auf dem Weg zum Zoo und suchte meist vergeblich die „hunderte Aufkleber“ die der NW hinterlassen haben will, denn in der Hardenbergstr, der Fasanenstr und der Kantstr. sowie am Zoo fanden sich max. 40 Aufkleber des Neonazis. Der Kurfürstendamm war ganz frei diesen.
Auch die neonazistischen Schriftzüge, die mit Kreide gemalt wurden, waren vom Regen schon wieder entfernt worden.

Im Gegensatz dazu fanden sich zwischen dem U-Bhf Konstanzer Str. und der Düsseldorfer Str, sowie zwischen Brandenburgischer Str. und Sächsischer Str. ca. 200 neonazistische Aufkleber, überwiegend jene, welche den Naziaufmarsch am 1.Mai bewerben, aber auch „boykott american way of life“, „Nationale Sozialisten Deutschland“ und „Todesstrafe für Kinderschänder“, alle wurden natürlich entfernt.

Es ist damit zu rechnen, das vor dem 1.Mai noch öfters Aufkleber und andere Propaganda verklebt und verteilt werden wird, solltet ihr etwas mitbekommen, so meldet euch bitte bei uns, auch wenn ihr Fotos, Namen oder andere Informationen habt, teilt uns diese bitte mit.
Wir gehen mit euren Informationen auf jeden Fall vertraulich um, also keine Angst, von uns erfährt niemand wer uns was erzählt, bzw. geschickt hat.

Samstag: Ca. 20 Neonazis warben in Charlottenburg für ihren Aufmarsch am 1.Mai

Am Samstagmorgen (27.03) warben laut unseren Informationen ca. 20 Neonazis aus dem Umfeld des „NW-Berlin“ in Charlottenburg für ihren Aufmarsch am 1.Mai in Berlin.

Dabei sind diese laut eigener Aussage vom Bahnhof Zoo über die Hardenbergstr. zum „Ludwig Erhard Haus“ in der Fasanenstraße marschiert, anschließend vorbei am Haus der jüdischen Gemeinde (ebenfalls in der Fasanenstraße) und über den Kurfürstendamm zurück zum Zoo. Während dessen schmierten sie neonazistische Parolen auf den Gehweg, verklebten Aufkleber und verteilten Flugblätter.

Dieser „Spaziergang“ des NW-Berlins ist Teil einer ganzen Aktionsreihe der Neonazis, so gab es zuvor schon im Prenzlauer Berg, in Neukölln und in Treptow Aktionen, wie etwa Infostände.

Bereits vor dieser Aktion tauchten rund um den U-Konstanzer Straße in Wilmersdorf wiederholt Mobilisierungsaufkleber der Neonazis für ihren Aufmarsch am 1.Mai auf.

Wer weitere Aktionen mitbekommt oder uns was zu den beteiligten Personen sagen kann, soll sich bitte bei uns melden: Kontakt

Wir als Teil des „Antifaschistischen Jungendbündnis Berlin“ [ajbb] rufen dazu auf den Aufmarsch mit allen Mitteln zu verhindern. Aufruf und Materialen gibt auf auf dem Bündnisblog unter antifajugend.de.

Jingle gegen den Naziaufmarsch am 1. Mai 2010 by 1-5-2010ajbb

Nachtrag:
Erst Freitagnacht wurden im U-Bhf Güntzelstraße drei Personen antisemitisch beleidigt und körperlich angegriffen. [Pressemeldung der Polizei (anonymisierter Link) ]

Haus der „Jungen Freiheit“ von Unbekannten angegriffen

Wie auf Indymedia berichtet wird, wurde am Wochenende, unweit des Fehrbelliner Platzes, das Haus in denen sich die Redaktionsräume der Wochenzeitung „Junge Freiheit“ befinden von Unbekannten mit Farbbeuteln verschönert. Auch wenn die rote Farbe leider gestern Abend schon wieder vollständig entfernt worden war, begrüßen wir Aktionen dieser Art.

Ein möglicher Grund ist laut der „Autonomen Antifa Freiburg“ ein Hetzartikels gegen die KTS Freiburg, jedoch gibt es auch so genügend andere Gründe etwas gegen diese neu rechte Zeitung zu haben bzw. zu unternehmen.

Wer sich selbst ein Bild von dem Haus der Jungen Freiheit machen möchte, kann dies am Hohenzollerndamm 27a tun. [Karte]