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Samstag: Ca. 20 Neonazis warben in Charlottenburg für ihren Aufmarsch am 1.Mai

Am Samstagmorgen (27.03) warben laut unseren Informationen ca. 20 Neonazis aus dem Umfeld des „NW-Berlin“ in Charlottenburg für ihren Aufmarsch am 1.Mai in Berlin.

Dabei sind diese laut eigener Aussage vom Bahnhof Zoo über die Hardenbergstr. zum „Ludwig Erhard Haus“ in der Fasanenstraße marschiert, anschließend vorbei am Haus der jüdischen Gemeinde (ebenfalls in der Fasanenstraße) und über den Kurfürstendamm zurück zum Zoo. Während dessen schmierten sie neonazistische Parolen auf den Gehweg, verklebten Aufkleber und verteilten Flugblätter.

Dieser „Spaziergang“ des NW-Berlins ist Teil einer ganzen Aktionsreihe der Neonazis, so gab es zuvor schon im Prenzlauer Berg, in Neukölln und in Treptow Aktionen, wie etwa Infostände.

Bereits vor dieser Aktion tauchten rund um den U-Konstanzer Straße in Wilmersdorf wiederholt Mobilisierungsaufkleber der Neonazis für ihren Aufmarsch am 1.Mai auf.

Wer weitere Aktionen mitbekommt oder uns was zu den beteiligten Personen sagen kann, soll sich bitte bei uns melden: Kontakt

Wir als Teil des „Antifaschistischen Jungendbündnis Berlin“ [ajbb] rufen dazu auf den Aufmarsch mit allen Mitteln zu verhindern. Aufruf und Materialen gibt auf auf dem Bündnisblog unter antifajugend.de.

Jingle gegen den Naziaufmarsch am 1. Mai 2010 by 1-5-2010ajbb

Nachtrag:
Erst Freitagnacht wurden im U-Bhf Güntzelstraße drei Personen antisemitisch beleidigt und körperlich angegriffen. [Pressemeldung der Polizei (anonymisierter Link) ]